Erst Schulterschluss, dann Polarisierung

Nachdem über viele Monate fast ausschließlich digitale Formate möglich waren, traf sich der CDU-Kreisvorstand im Hotel Stockhausen in Schmallenberg-Sellinghausen zu einer Sitzung.
Als Gast dabei war Stephan Grünewald, Autor und Psychologe, der in den vergangenen Monaten im Corona-Expertenrat der Landesregierung mitgearbeitet hatte und der auf die Gefühlslage der Menschen nach mehr als einem Jahr Pandemie einging. So sei die Pandemie ein Ohnmachtserfahrung für die Menschen gewesen. Diese hätte zunächst zu einem gesellschaftlichen Schulterschluss geführt, indem man gemeinsam dem Feind Corona-Virus begegnet sei. Auf die Dauer sei es aber zu mehr und mehr gesellschaftlicher Polarisierung gekommen. So sei es beispielsweise zu Brüchen auch in Freundeskreisen und Familien gekommen, weil die Meinung über Corona und die Maßnahmen sehr weit auseinanderging. Es sei deshalb auch eine politische Aufgabe, das Land nach der Krise wieder zusammenzuführen und respektvoll und mit Wertschätzung miteinander umzugehen, auch wenn man unterschiedliche Meinungen vertrete.
In einem weiteren Teil der Tagung ging es um die politische Lage vor der Bundestagswahl. Gemeinsam mit Friedrich Merz möchte die CDU im Hochsauerland ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erreichen, um die Zeit nach Corona zu gestalten.

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