Sen­s­burg und MIT Hoch­sauer­land begrü­ßen Mit­tel­stands­stra­te­gie des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums

Begrü­ßen die Mit­tel­stands­stra­te­gie aus dem Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um: Ste­phan Werth­schul­te, Vor­sit­zen­der der MIT HSK (links) und Patrick Sen­s­burg MdB.

Hoch­sauer­land­kreis. Der hei­mi­sche CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Patrick Sen­s­burg und die Mit­tel­stands- und Wirt­schafts­ver­ei­ni­gung der HSK-CDU begrü­ßen die neue Mit­tel­stands­stra­te­gie von Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Alt­mai­er. „Der Hoch­sauer­land­kreis lebt im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes von den hier ansäs­si­gen, star­ken Mit­tel­ständ­lern. Sie sor­gen für Arbeit und Wohl­stand in der Regi­on und unter­stüt­zen dar­über hin­aus in vie­len Fäl­len auch das gesell­schaft­li­che und ehren­amt­li­che Enga­ge­ment vor Ort. Jede Maß­nah­me die dar­auf abzielt, die Wett­be­werbs­fä­hig­keit unse­res Mit­tel­stands zu stär­ken, ist daher begrü­ßens­wert“, sind sich Patrick Sen­s­burg und der MIT-Vor­sit­zen­de im Hoch­sauer­land­kreis, Ste­phan Werth­schul­te, einig.

Kern­stück der Mit­tel­stands­stra­te­gie aus dem Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um ist die Ver­bes­se­rung der wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen. Dazu sol­len ins­be­son­de­re die steu­er­li­chen Belas­tun­gen des Mit­tel­stands redu­ziert wer­den. So soll bei­spiels­wei­se die Unter­neh­mens­be­steue­rung auf ein­ge­hal­te­ne Unter­neh­mens­ge­win­ne auf 25 Pro­zent begrenzt wer­den, etwa durch eine bes­se­re Berück­sich­ti­gung von reinves­tier­ten Gewin­nen. Dar­über hin­aus soll ein ‚Steuer­de­ckel‘, der die Steu­er­be­las­tung von Per­so­nen­un­ter­neh­men bei maxi­mal 45 Pro­zent fest­schreibt ein­ge­führt wer­den. Die Sozi­al­ab­ga­ben sol­len lang­fris­tig unter 40 Pro­zent gehal­ten, und die hohen Rück­la­gen in der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung für eine Bei­trags­sen­kung genutzt wer­den. „Die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der letz­ten Jah­re hat gezeigt, dass die Dyna­mik – etwa bei Beschäf­ti­gungs­zu­wachs, Inves­ti­tio­nen und Wachs­tum – im Mit­tel­stand, und nicht in den Kon­zer­nen, steckt. Daher ist es höchs­te Zeit den Mit­tel­stand von Steu­ern, Sozi­al­ab­ga­ben und Büro­kra­tie zu ent­las­ten“, so Ste­phan Werth­schul­te.

Mit einem neu­en Büro­kra­tie­ent­las­tungs­ge­setz will das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um errei­chen, dass klei­ne und mitt­le­re Betrie­be um mehr als eine Mil­li­ar­de Euro ent­las­tet wer­den. Wei­te­re Maß­nah­men zum Büro­kra­tie­ab­bau, etwa bei der Daten­schutz­grund­ver­ord­nung und der soge­nann­ten A1-Beschei­ni­gung, sol­len ent­schlos­sen ange­gan­gen wer­den. „Aus Sicht der hei­mi­schen Unter­neh­men sind auch die Doku­men­ta­ti­ons­pflich­ten beim Min­dest­lohn und die sog. ‚Vor­fäl­lig­keit der Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge‘ nach wie vor gro­ße Ärger­nis­se. Auch hier brau­chen wir drin­gend Ent­las­tung für den Mit­tel­stand“, so Sen­s­burg.

Wei­ter­hin ent­hält die Mit­tel­stands­stra­te­gie zahl­rei­che Maß­nah­men, um den Fach­kräf­te­man­gel zu bekämp­fen und den Mit­tel­stand bei Digi­ta­li­sie­rung und Inno­va­tio­nen zu unter­stüt­zen und für mehr Fle­xi­bi­li­tät bei arbeits­recht­li­chen Rege­lun­gen zu sor­gen.

„Mit der Mit­tel­stands­stra­te­gie hat unser Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Alt­mai­er wich­ti­ge Eck­punk­te vor­ge­stellt, um die Wett­be­werbs­fä­hig­keit unse­rer Unter­neh­men zu stär­ken. Wir hof­fen sehr, dass wir mög­lichst schnell an die kon­kre­te Umset­zung gehen kön­nen“, so Sen­s­burg und Werth­schul­te.