Sen­s­burg: Bund för­dert Pie­per-Holz mit 500.000 Euro

Bei einem Besuch der Fir­ma Pie­per Holz in Ols­berg-Assing­hau­sen über­zeug­te sich der hei­mi­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Patrick Sen­s­burg vor Ort über die Ver­wen­dung von einem mit Bun­des­för­der­mit­teln geför­der­ten Demons­tra­ti­ons­vor­ha­ben. Das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um und die KfW hat­ten der Fir­ma im letz­ten Jahr einen Zuschuss aus dem Umwelt­in­no­va­ti­ons­pro­gramm in Höhe von mehr als 500.000 Euro für die Errich­tung einer neu­ar­ti­gen, ener­gie­spa­ren­den Trock­nungs­an­la­ge für Schnitt­holz zuge­sagt. Beglei­tet wur­de der Bau der Anla­ge auch von der „Effi­zi­enz Agen­tur NRW”, die Unter­neh­men u.a. auf der Suche nach Ener­gie­spar­po­ten­tia­len unter­stützt.

 

Im Werk ließ sich Patrick Sen­s­burg die Anla­ge und deren Funk­ti­ons­wei­se von Geschäfts­füh­rer Hans-Georg Pie­per und Ekke­hard Wie­chel von der Effi­zi­enz Agen­tur NRW erklä­ren. Luft-Wär­me-Tau­scher sor­gen hier dafür, dass die beim Trock­nen des Hol­zes ent­ste­hen­de war­me Abluft Luft nicht unge­nutzt nach drau­ßen abge­führt wird, son­dern im wei­te­ren Ver­fah­ren erneut zur Vor­trock­nung des Hol­zes ver­wen­det wer­den kann. Mit dem inno­va­ti­ven Ver­fah­ren ver­dop­pelt sich die Trock­nungs­ka­pa­zi­tät, wäh­rend sich gleich­zei­tig der Ener­gie­be­darf pro Kubik­me­ter Holz hal­biert. Die Kos­ten der neu­ar­ti­gen Anla­ge sind mit ca. 1,6 Mil­lio­nen Euro rund drei­mal so hoch gewe­sen, wie bei einer nor­ma­len Anla­ge. Geschäfts­füh­rer Hans-Georg Pie­per rech­net aber damit, dass sich die Zusatz­kos­ten in sie­ben bis acht Jah­ren durch den nun gerin­ge­ren Strom- und Wär­me­ver­brauch amor­ti­sie­ren.

„Ich freue mich immer wie­der, wenn hei­mi­sche Unter­neh­men För­der­gel­der des Bun­des für solch inno­va­ti­ve Pro­jek­te gewin­nen. Gera­de bei der Ener­gie­ef­fi­zi­enz ist jeder Euro gut ange­legt. Auch nach der Bun­des­tags­wahl möch­te ich mich wei­ter­hin dafür ein­set­zen, dass sol­che Mit­tel hier in die Regi­on flie­ßen“, so Sen­s­burg.