Mit vol­ler Kraft für den HSK – 99 % für Dr. Karl Schnei­der

Mit einem her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis von 99 % der Stim­men wur­de Dr. Karl Schnei­der bei der Auf­stel­lungs­ver­samm­lung der CDU Hoch­sauer­land­kreis wie­der als Kan­di­dat für das Amt des Land­ra­tes gewählt.

„Der Hoch­sauer­land bezieht sei­ne Stär­ke aus der Tat­kraft sei­ner Men­schen. Es ist die­ser unver­stell­te Men­schen­schlag, die­ser Typus ‚Sauer­län­der’ aller Genera­tio­nen, der den Zusam­men­halt unse­rer Dör­fer, Gemein­den und Städ­te prägt”, lei­te­te Dr. Schnei­der sei­ne kämp­fe­ri­sche Rede ein. „Der Hoch­sauer­land­kreis ist damit typisch für Süd­west­fa­len, eine Regi­on der 140 welt­markt­füh­ren­den Unter­neh­men, eine Regi­on mit extrem hoher Beschäf­ti­gung und nied­ri­ger Arbeits­lo­sen­quo­te, mit hei­mat­ver­bun­de­nen Men­schen, die viel für ihr unmit­tel­ba­res Lebens­um­feld tun und die ihre dörf­li­che Struk­tu­ren gern erhal­ten wis­sen wol­len.”

Sodann erläu­ter­te er sei­ne Posi­tio­nen und Zie­le, die als Leit­li­ni­en den Ein­satz für den länd­li­chen Raum prä­gen. Von die­sen Zie­len wur­den seit Beginn sei­ner Amts­zeit im Jahr 2005 vie­le umge­setzt, man­che sogar über­trof­fen. Im Ein­zel­nen:  

 

Demo­gra­phi­scher Wan­del

Der Wan­del ist gestalt­bar. Der demo­gra­phi­sche Wan­del, der im HSK nicht iso­liert, son­dern in ganz Deutsch­land, ja in euro­päi­scher Dimen­si­on zu betrach­ten ist, wird im HSK nicht dazu bei­tra­gen, dass uns die Arbeits­plät­ze, die Plät­ze in den Kin­der­gär­ten und Schu­len oder auch die Pfle­ge­plät­ze, ja gar die Ärz­te aus­ge­hen. Wer den demo­gra­fi­schen Wan­del erkennt, mit ihm umzu­ge­hen ver­steht, der kann den Wan­del als Chan­ce sehen und das poli­ti­sche Han­deln für den HSK mit den rich­ti­gen The­men­schwer­punk­ten bestim­men.

 

Soli­der Kreis­haus­halt

„Wir dür­fen unse­re nach­fol­gen­den Genera­tio­nen nicht stär­ke­ren finan­zi­el­len Belas­tun­gen aus­set­zen“, so der Land­rat. „Wer – wie die Jun­gen – bis zum 67. Lebens­jahr arbei­ten und dabei noch Eigen­vor­sor­ge betrei­ben muss, der darf im Gegen­zug erwar­ten, dass das gro­ße poli­ti­sche Ziel ‚Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit’ nicht zu einer inhalts­lo­sen Leer­for­mel wird, die nur in Sonn­tags­re­den ver­wen­det wird.“  Des­halb erfor­dert der ver­ant­wor­tungs­vol­le Umgang mit öffent­li­chen Gel­dern, die Ent­schul­dung des Kreis­haus­hal­tes stets im Blick zu haben.

Für den Pfad der Kon­so­li­die­rung hat sich der Land­rat in den ver­gan­ge­nen acht Jah­ren immer ein­ge­setzt. Garant einer nach­hal­tig betrie­be­nen Finanz­po­li­tik zu sein, ist sein Anlie­gen.

 

Zukunfts­pro­gramm

Er beton­te, dass der in den ver­gan­gen Jah­ren viel­zi­tier­te Begriff vom „Kampf der Köp­fe“ viel kom­ple­xer und dif­fe­ren­zier­ter ist, als man zunächst denkt. Auf allen Ebe­nen arbei­ten Ver­wal­tung, Poli­tik und Wirt­schaft dar­an, dass unse­re Regi­on nicht aus­blu­tet, son­dern dass nach wie vor Fach­kräf­te im HSK ihre Per­spek­ti­ven sehen.

 

SWF mit Regio­na­le 2012, Regio­nal­mar­ke­ting und künf­ti­ger Zusam­men­ar­beit.

Vie­les ist bereits Rea­li­tät. Die REGIONALE hat für die­sen Schwung gesorgt. Denn Fakt ist nun mal: Durch die Regio­na­le ist es Süd­west­fa­len gelun­gen über 170 Mio € an För­der­gel­dern in die Regi­on zu holen und ein Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von über 260 Mio. aus­zu­lö­sen. Eine star­ke Bilanz.

Die Idee zur Grün­dung der Arbeits­ge­mein­schaft Süd­west­fa­len fand im Kreis­haus Mesche­de statt. Dort­hin hat­te der Land­rat 2006 die ande­ren Krei­se gela­den: „Manch­mal muss man eben auch den Mut haben, ein Wag­nis ein­zu­ge­hen“, so Land­rat Dr. Schnei­der. Mitt­ler­wei­le sind 135 Unter­neh­men aus der Wirt­schaft am Regio­nal­mar­ke­ting betei­ligt. Es ist eine Erfolgs­sto­ry, die­ser Auf­bruch einer gan­zen Regi­on, die die­se tat­säch­li­che Iden­ti­fi­ka­ti­on für den Stand­ort Süd­west­fa­len her­vor­bringt. Der HSK will wei­ter­hin Motor die­ser Ent­wick­lung sein. Die Grün­dung der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­sell­schaft HSK und der wei­te­re Aus­bau zur TKG Süd­west­fa­len waren die rich­ti­gen Schrit­te. Die­se Eigen­in­itia­ti­ve des Hoch­sauer­land­krei­ses hat letzt­lich wie­der zu mehr Wett­be­werb geführt.

Wei­te­re Zie­le für das The­ma Infra­struk­tur sind:

-         Digi­ta­le Daten­au­to­bah­nen, also schnel­les Inter­net für Bür­ger und Unter­neh­men,

-         Gute Stra­ßen und Ver­kehrs­we­ge, als Bei­spiel die A46 und ihr Wei­ter­bau bis Nutt­lar, sowie  den Lücken­schluss der A46 zwi­schen Neheim und Hemer

-         Guter Öffent­li­cher Per­so­nen­nah­ver­kehr und ein moder­ner Schie­nen­per­so­nen­ver­kehr auf einer dann moder­ni­sier­ten Stre­cke der Obe­ren Ruhr­tal-Bahn

Ins­be­son­de­re zum The­ma A46 fand Dr. Schnei­der deut­li­che Wor­te: „Es war immer die CDU, die nicht nach­ge­las­sen hat, am wei­te­ren Aus­bau die­ser Ver­bin­dung fest­zu­hal­ten. Des­halb muss die A46 im Osten nach Fer­tig­stel­lung des Teil­stücks Velmede/Nuttlar sehr zügig wei­ter­ge­baut wer­den bis hin­ter Bri­lon, damit die Orte Ant­feld und Alten­bü­ren nicht dau­er­haft hohen Belas­tun­gen aus­ge­setzt sind. Die Pla­nun­gen wei­ter in Rich­tung Wün­nen­berg sind zu beschleu­ni­gen, um den Lücken­schuss im Osten zu bewerk­stel­li­gen. Wir ste­hen auch zu unse­rer Aus­sa­ge zum Lücken­schluss der A46 zwi­schen Hemer und Neheim“, so der Land­rat

Zur tra­gen­den Säu­le der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur im Hoch­sauer­land­kreis gehört auch die Schie­ne. Auf­grund des Drucks des Land­ra­tes, der Poli­tik und der Ver­wal­tung hat die Bahn Anfang Dezem­ber beim Regie­rungs­prä­si­den­ten in Arns­berg für die Regi­on gera­de auch für den HSK bedeut­sa­me Aus­sa­gen gemacht. Der Hoch­dau­er­land­kreis ver­folgt lang­fris­tig das Ziel, im Rah­men des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­pla­nes die voll­stän­di­ge Elek­tri­fi­zie­rung und die Zwei­glei­sig­keit der Stre­cke – eben weil Mobi­li­tät für unse­ren Kreis unver­zicht­bar bleibt, brau­chen wir gute Ver­kehrs­kon­zep­te.

 

Lan­des­ent­wick­lungs­plan

Der Land­rat stell­te fest, dass der Ent­wurf des Lan­des­ent­wick­lungs­plans (LEP) des Lan­des NRW einer Bank­rott-Erklä­rung für den länd­li­chen Raum gleich­kommt. Es müs­se den Städ­ten, Gemein­den und Dör­fern auch wei­ter­hin die Mög­lich­keit gege­ben wer­den, über den eigent­li­che Bedarf hin­aus Sied­lungs­flä­chen in einem ange­mes­se­nen Bedarf vor­hal­ten zu kön­nen – auch wenn sie eine Ein­woh­ner­zahl von 2000 unter­schrei­tet. „Was wir brau­chen, sind Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ven und nicht büro­kra­ti­sche Ver­hin­de­rungs­stra­te­gi­en. Wir kön­nen uns kei­nen LEP aus Düs­sel­dorf leis­ten, der prak­tisch einem Wachs­tums­ver­bot gleich­kommt. In vie­len Orten gibt es Unter­neh­men, die glo­bal auf­ge­stellt sind, die Welt­markt­füh­rer sind.” unter­strich der Land­rat. „Die­se Plä­ne der rot-grü­nen Lan­des­re­gie­rung müs­sen wir ver­hin­dern – und wer­den wir ver­hin­dern“.

 

Ener­gie­wen­de und Wind­kraft

Auf die Ener­gie­wen­de wer­den der HSK und sei­ne Städ­te und Gemein­den sich ein­stel­len müs­sen. Der Land­rat ver­tritt die Über­zeu­gung, dass die Belas­tun­gen gerecht ver­teilt sein müs­sen. „Als bewah­ren­de und kon­ser­va­ti­ve Par­tei“ so Dr. Karl Schnei­der „soll­te uns bei den Pla­nun­gen aber eine gesun­de Skep­sis beglei­ten: Einen ‚Wind­park Hoch­sauer­land’, bei dem unse­re Höhen­zü­ge und unver­wech­sel­ba­re Land­schaft nicht wie­der zu erken­nen sind, leh­nen wir ab. Und 1300 Wind­rä­der, wie es die Lan­des­re­gie­rung plant, wird es mit die­sem Land­rat in die­sem Kreis nicht geben.“

Kein Ver­ständ­nis hat Dr. Schnei­der jedoch für die Anwen­dung der Fracking-Tech­no­lo­gie im Hoch­sauer­land­kreis. Auch der Kreis­tag hat sich ein­stim­mig dage­gen aus­ge­spro­chen. Hin­ter die­ser Reso­lu­ti­on steht Dr. Schnei­der, so beton­te er, auch nach der Wie­der­wahl.

 

Bil­dung

Der Land­rat wird sich wei­ter für die vom Hoch­sauer­land­kreis gestar­te­te Bil­dungs­of­fen­si­ve gera­de in den wis­sens­in­ten­si­ven Berei­chen ein­set­zen. Im HSK haben wir moder­ne Berufs­kol­legs mit viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten zur beruf­li­chen Ent­wick­lung. Dem Land­rat ist es beson­ders wich­tig, dass man bei der Aus- und Wei­ter­bil­dung jun­ger Men­schen im HSK dar­auf bau­en kann, dass im HSK alle Kar­rie­re-Chan­cen offen­ste­hen.

 

Inklu­si­on

Der HSK leis­tet viel mit sei­nen För­der­schu­len. Der Land­rat wehrt sich gegen Inklu­si­ons­kon­zep­te, die mit „hei­ßer Nadel“ gestrickt wer­den. Die hel­fen weder Kin­dern noch Eltern. Kin­der und Eltern dür­fen dabei nicht die Leid­tra­gen­den von ideo­lo­gi­schen Model­len wer­den.

 

Sozia­les

Die kom­mu­na­le Sozi­al­po­li­tik ori­en­tiert sich an einem posi­tiv-christ­li­chen Men­schen­bild, das im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten bereit ist, Ver­ant­wor­tung für sich, die Fami­lie und die Gesell­schaft zu über­neh­men. Zu arbei­ten und mit eige­nem Ein­kom­men auch aus­kömm­lich leben zu kön­nen, hat auch mit Wür­de zu tun. Es war immer der Anspruch des Land­ra­tes, dass es unse­ren Job­cen­tern gelingt, lang­zeit­ar­beits­lo­se Men­schen wie­der in den ers­ten Arbeits­markt zu brin­gen.

Der Land­rat wird sich auch wei­ter­hin dafür ein­set­zen, dass Sozi­al­hil­fe­leis­tun­gen für in Not gera­te­ne Men­schen bedarfs­ge­recht und wir­kungs­ori­en­tiert ein­ge­setzt wer­den.

 

 

Medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung

Eine ange­mes­se­ne medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung kann auch in Zukunft, auch Dank des erfolg­rei­chen Medi­zin­sti­pen­di­ums, gewähr­leis­tet blei­ben. 

Der Hoch­sauer­land­kreis hat mit der Moder­ni­sie­rung und dem Neu­bau sei­ner Ret­tungs­wa­chen sein Hilfs­an­ge­bot für die Men­schen in der Flä­che deut­lich ver­stär­ken kön­nen. Das neue Kreis­feu­er­wehr­zen­trum mit der neu­en Kreis­leit­stel­le in Mesche­de Ens­te wird mit dem Ziel gebaut, die­ses für die Sicher­heit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu tun.

 

Mit gan­zer Kraft für den Hoch­dau­er­land­kreis wird sich der Land­rat für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­set­zen.