Mehr Kapa­zi­tät und mehr Qua­li­tät für die Ganztagsbetreuung

Ganz­tä­gi­ge Betreu­ungs­an­ge­bo­te an den Schu­len in Nord­rhein-West­fa­len för­dern nicht nur die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf für die Eltern, son­dern sind ein wich­ti­ger Bei­trag zu mehr Bil­dungs­ge­rech­tig­keit in unse­rem Land. Des­halb ist es beson­ders für die Zeit nach der Coro­na-Kri­se mit ihren vie­len Her­aus­for­de­run­gen für Schü­le­rin­nen und Schü­ler wich­tig, die Infra­struk­tur in der Ganz­tags­be­treu­ung noch schnel­ler als bis­her aus­zu­bau­en. Zu die­sem Zweck haben sich Bund und Län­der auf ein Inves­ti­ti­ons­pro­gramm geei­nigt, mit dem ins­ge­samt 750 Mil­lio­nen Euro in die deut­schen Grund­schu­len flie­ßen sol­len. Jetzt steht fest: Für die Schu­len in den nach­fol­gen­den Städ­ten ste­hen aus die­sem Pro­gramm die ent­spre­chen­den Sum­men für den Aus­bau der Kapa­zi­tä­ten und der Qua­li­tät in der Ganz­tags­be­treu­ung zur Verfügung.

Stadt Arns­berg 728.700,00 Euro
Gemein­de Best­wig 105.800,00 Euro
Stadt Bri­lon 235.900,00 Euro
Gemein­de Eslo­he 104.900,00 Euro
Stadt Hal­len­berg 55.700,00 Euro
Stadt Mars­berg 164.100,00 Euro
Stadt Mede­bach 80,000,00 Euro
Stadt Mesche­de 291.800,00 Euro
Stadt Ols­berg 129.800,00 Euro
Stadt Schmal­len­berg 234.700,00 Euro
Stadt Sun­dern 227.100,00 Euro
Stadt Win­ter­berg 110.000,00 Euro

Dazu erklä­ren die bei­den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mat­thi­as Kerk­hoff MdL und Klaus Kai­ser MdL: „Die Anfra­gen an uns als Lan­des­po­li­ti­ker in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit haben gezeigt: Die Kom­mu­nen als Schul­trä­ger sind bereit und war­ten auf die­se Inves­ti­ti­ons­mit­tel für die Ganz­tags­be­treu­ung. Die För­der­richt­li­nie schafft jetzt Pla­nungs­si­cher­heit. Für die Städ­te und Gemein­den ste­hen die o. g. Sum­men zur Ver­fü­gung, um neue ganz­tä­gi­ge Bil­dungs- und Betreu­ungs­an­ge­bo­te an den Grund­schu­len auf­zu­bau­en oder die Qua­li­tät bei bestehen­den Ganz­tags­kon­zep­ten zu stärken.
Vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler sind wäh­rend der Pan­de­mie ins Hin­ter­tref­fen gera­ten, weil sie unter erschwer­ten Bedin­gun­gen zu Hau­se statt im Klas­sen­ver­band und mit ihrer Leh­re­rin oder ihrem Leh­rer in der Schu­le ler­nen muss­ten oder müs­sen. Ins­be­son­de­re an den Grund­schu­len, wo der direk­te Kon­takt, per­sön­li­che Bezie­hun­gen und Gebor­gen­heit noch sehr wich­tig sind, wie­gen sol­che Ein­schnit­te schwer. Des­halb ist es gold­rich­tig, jetzt hier zu inves­tie­ren und den Grund­stein dafür zu legen, dass es nach der Coro­na-Kri­se nicht nur berg­auf geht für die Bil­dung unse­rer Jüngs­ten, son­dern steil bergauf.“

Hin­ter­grund:
Bund und Län­der haben zur Abmil­de­rung der Coro­na-Fol­gen eine Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung für das Inves­ti­ti­ons­pro­gramm in den Ganz­tags­aus­bau geschlos­sen. Von den ins­ge­samt 750 Mil­lio­nen Euro ste­hen Nord­rhein-West­fa­len nach dem König­stei­ner Schlüs­sel gut 158 Mil­lio­nen Euro an Bun­des­mit­teln zur Ver­fü­gung, die durch das Land sowie die Kom­mu­nen vor Ort jeweils um knapp 34 Mil­lio­nen Euro ergänzt wer­den. För­der­an­trä­ge der Schul­trä­ger sind bis zum 28. Febru­ar bei den Bezirks­re­gie­run­gen einzureichen.