CDU-Kreis­tags­frak­ti­on legt Antrag zu Ziel­ver­ein­ba­run­gen mit Jugend­frei­zeit­stät­ten vor

Die CDU-Kreis­tags­frak­ti­on hat in einem Antrag für den Kreis­tag Vor­schlä­ge für Ziel­ver­ein­ba­run­gen mit den Trä­gern der Jugend­frei­zeit­stät­ten im Jugend­amts­be­zirk des HSK vor­ge­legt. Die Ver­ein­ba­run­gen sol­len zen­tra­le Zie­le der offe­nen Kin­der- und Jugend­ar­beit fest­le­gen. Die For­de­run­gen in dem vor­ge­leg­ten Antrag kon­zen­trie­ren sich vor allem auf drei Berei­che: Der ers­te Punkt sieht eine Stär­kung der Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Jugend­frei­zeit­stät­ten sowie den Schu­len und der Schul­so­zi­al­ar­beit vor, um so die Ange­bo­te der Jugend­frei­zeit­stät­ten bekann­ter zu machen. Des Wei­te­ren sol­len Kin­der und Jugend­li­che an Orten, wo ein ent­spre­chen­der Bedarf besteht, auch durch eine auf­su­chen­de Jugend­ar­beit erreicht wer­den. Zudem muss drit­tens die digi­ta­le Lebens­wirk­lich­keit der Kin­der und Jugend­li­chen durch Medi­en­kon­zep­te und ergän­zen­de digi­ta­le Ange­bo­te noch mehr in den Blick rücken.


Mar­cel Till­mann, CDU-Mit­glied im Aus­schuss und stellv. Aus­schuss­vor­sit­zen­der, betont vor die­sem Hin­ter­grund: „Die Jugend­frei­zeit­stät­ten leis­ten eine wich­ti­ge und gute Arbeit zum Woh­le der Kin­der und Jugend­li­chen. In den letz­ten Jah­ren haben sich aber durch die Digi­ta­li­sie­rung, län­ge­re Schul­zei­ten, die Coro­na-Pan­de­mie sowie gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen die Rah­men­be­din­gun­gen ver­än­dert.“ Die­se Ent­wick­lun­gen bestä­tigt auch der 2019 durch­ge­führ­te Wirk­sam­keits­dia­log, der eine sin­ken­de Anzahl von Stamm­be­su­chern und einen unter­schied­li­chen Bekannt­heits­grad der ein­zel­nen Jugend­frei­zeit­stät­ten zeigt.

Lud­wig Schul­te, Vor­sit­zen­der der CDU-Kreis­tags­frak­ti­on, unter­stützt das Vor­ge­hen aus­drück­lich: „Wir glau­ben, dass der Bedarf an offe­ner Kin­der-und Jugend­ar­beit nicht zurück­geht, son­dern sich ver­än­dert. Des­we­gen sind uns die­se drei Punk­te, die teil­wei­se vor Ort bereits umge­setzt wer­den, für die Ziel­ver­ein­ba­run­gen beson­ders wichtig.“

Zum Jugend­amts­be­zirk des HSK gehö­ren alle Städ­te und Gemein­den im Kreis­ge­biet außer Arns­berg, Sun­dern und Schmal­len­berg, da die­se Städ­te ein eige­nes Jugend­amt haben. Ange­bo­te und Ein­rich­tun­gen der offe­nen Kin­der- und Jugend­ar­beit, die von ver­schie­de­nen Trä­gern betrie­ben wer­den, gibt es über das gan­ze Jugend­amts­ge­biet verteilt.

Bil­der: CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Lud­wig Schul­te und Mar­cel Tillmann.