CDA for­dert stär­ke­re Nut­zung von Homeoffice

Der Arbeit­neh­mer­flü­gel der CDU sieht Arbeit­ge­ber in der Ver­ant­wor­tung die Gesund­heit von Arbeit­neh­mern best­mög­lich zu schüt­zen. Vor­sit­zen­der Bernd Nückel der CDA Hoch­sauer­land mahnt an: „Wir for­dern alle Arbeit­ge­ber auf, die bestehen­den Mög­lich­kei­ten zum Home­of­fice aus­zu­nut­zen. Der Virus macht kei­nen Halt vor der Büro­tür. Jetzt ist jeder Arbeit­ge­ber gefor­dert, die Gesund­heit sei­ner Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer best­mög­lich zu schüt­zen. Die Minis­ter­prä­si­den­ten haben deut­lich gemacht: Dort wo es mög­lich ist, muss ab sofort Home­of­fice auch ange­bo­ten wer­den. Wir wis­sen, die Situa­ti­on ist weder für die Betrie­be noch für die Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer ein­fach. Aber es ist das Gebot der Stun­de: Wer kann, soll­te von zu Hau­se arbei­ten. Es ist ein wich­ti­ger Bei­trag zur Ein­däm­mung des Virus. Klar ist aber auch: Kein Arbeit­neh­mer kann heu­te zum Home­of­fice ver­pflich­tet wer­den, und das muss auch so blei­ben – heu­te und auch nach der Pandemie.“

Für die Zeit nach der Pan­de­mie for­dert die CDA ver­läss­li­che gesetz­li­che Regeln beim Home­of­fice: „Die Gren­zen zwi­schen Arbeit und Pri­vat­le­ben dür­fen nicht wei­ter ver­wi­schen. Auch für die Arbeit von zu Hau­se müs­sen gute Arbeits­be­din­gun­gen gel­ten“, so die stell­ver­tre­ten­de CDA-Bun­des­vor­sit­zen­de Elke Han­nack. „Wir for­dern, dass Betriebs- und Per­so­nal­rä­te bes­se­re Rech­te bekom­men das Arbei­ten im Home­of­fice mit­zu­ge­stal­ten, etwa zur Nicht­er­reich­bar­keit oder zum Gesundheitsschutz.“
Die Christ­lich-Demo­kra­ti­sche Arbeit­neh­mer­schaft (CDA) ist der Sozi­al­flü­gel der CDU. Ihre Mit­glie­der enga­gie­ren sich vor allem auf Fel­dern der Sozi­al­po­li­tik wie Arbeits­markt, Ren­te, Pfle­ge und Gesund­heit. Wei­te­re Infos ste­hen im Inter­net auf www.cda-bund.de.