Bericht aus der Frau­en-Uni­on HSK

Unter­stüt­zung des Pro­jek­tes TAMAR durch die CDU Frau­en Uni­on Hoch­sauer­land

von Anne­ma­rie Schün­gel

In der Kreis­vor­stands­sit­zung der CDU Frau­en Uni­on stell­te Pfar­re­rin Bir­git Rei­che von der Evan­ge­li­schen Frau­en­hil­fe West­fa­len, das Pro­jekt TAMAR für Süd­west­fa­len, mit Sitz in Soest, vor. TAMAR, des­sen Lei­te­rin sie ist, bie­tet eine Pro­sti­tu­ier­ten- und Aus­stiegs­be­ra­tung in den Krei­sen Sie­gen-Witt­gen­stein, Olpe, Soest, Mär­ki­scher Kreis , Hoch­sauer­land und der Stadt Hamm an.
Die Bera­tungs­ar­beit ist viel­fäl­tig. TAMAR arbei­tet vor Ort, d.h. die Mit­ar­bei­te­rin­nen suchen die Frau­en in ihren Auf­ent­halts­or­ten, ob betrieb­lich oder pri­vat auf und bie­ten ihnen Unter­stüt­zung in allen Lebens­la­gen.
Im Jahr 2014 gab es im HSK 22 Pro­sti­tu­ti­ons­be­trie­be. Nach der Ein­füh­rung des Pro­sti­tu­ier­ten­Schutz­ge­set­zes in 2017, sind es in 2019 noch 10. In der Zeit vom 01.05.2018 bis zum 15.06. 2019 exis­tier­ten in Süd­west­fa­len 73 sol­cher Betrie­be.

TAMAR, 2014 gegrün­det, beglei­te­te bis heu­te 305 Frau­en im Hoch­sauer­land­kreis.
Um die erfolg­rei­che Arbeit von TAMAR auf­recht erhal­ten zu kön­nen, ist die Bera­tungs­stel­le auf die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung sowohl der poli­ti­schen Ent­schei­dungs­gre­mi­en als auch auf Spen­den­gel­der ange­wie­sen.
Da es kei­ne Lob­by für die zu bera­ten­den Per­so­nen gibt, die erfolg­rei­che Arbeit aber fort­ge­setzt wer­den soll, hat die CDU Frau­en Uni­on Hoch­sauer­land zuge­sagt die TAMAR Bera­tung nach Kräf­ten zu unter­stüt­zen. Eine gute Gele­gen­heit zu zei­gen, dass das „C” im Namen der CDU gelebt wird.