Volles Haus bei der Eröffnungsveranstaltung der Arnsberger Kamingespräche mit Wolfgang Bosbach
Rund 100 Besucher waren am vergangenen Montag in das Haus der Neheimer Jäger nach Arnsberg gekommen, um gemeinsam mir Wolfgang Bosbach über den „Euro“ zu diskutieren. Auf Einladung der Jungen Union Arnsberg eröffnete Wolfgang Bosbach die Veranstaltungsreihe der Arnsberger Kamingespräche zum Thema „Sicherheit“. Nach einer kurzen Einführung durch den JU Stadtverbandsvorsitzenden und Mitorganisator der Kamingespräche, Manuel Brinkmann, stellte Bosbach zunächst fest: „So freundliche Worte ist man gar nicht gewohnt von der eigenen Partei“. In seinem Vortrag hat er sich anschließend für mehr Gelassenheit im Neuen Jahr ausgesprochen und unterstrich seinen Widerstand gegen das EU-Rettungsparket. Bosbach fordert unter anderem, mehr über Alternativen nachzudenken bzw. zu diskutieren und nicht alle Meinungen direkt als „alternativlos“ zu bezeichnen.
Schließlich müsse man als Politiker verlässlich sein. Dabei betont er, dass er durch seine Gegenstimme zur Erweiterung des Euro Rettungsschirms versuche, das Auseinanderdriften Europas zu verhindern und nicht zu beschleunigen. Zudem formulierte er die Forderung, dass wichtige Entscheidungen nach wie vor im Bundestag getroffen werden sollen. Allerdings sehe sich Bosbach dabei nicht als Europakritiker. In einer anschließenden Diskussion stellte sich Bosbach noch den Fragen der Gäste.Die Junge Union Arnsberg zog in Vorfreude auf zwei weitere Kamingespräche der Veranstaltungsreihe eine außerordentlich positive Bilanz der Eröffnungsveranstaltung und bedankte sich für die lebhafte Diskussion und die große, positive Resonanz.
