Finanz- und Schuldenpolitik von Rot-Grün und Tendenzen zur Abschaffung des Gymnasiums waren Themen des Kreisvorstandes
Mittwoch, den 29. September 2010 um 12:07 Uhr
„Eine riesen Schuldenorgie kennzeichnet den Start der neuen Landesregierung. Dies ist eine Politik zu Lasten der nachfolgenden Generationen“, lautet das Urteil der Kreis-CDU zur Finanz- und Schuldenpolitik von Rot-Grün. Insbesondere wendet sich die CDU im Hochsauerlandkreis gegen Schulexperimente auf dem Rücken unserer Kinder und auch gegen Tendenzen zur Abschaffung des Gymnasiums. „Dilettantisch und unfair“ nannte Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Klaus Kaiser die Bestrebungen der Landesregierung, innerhalb weniger Wochen zu entscheiden, ob künftig in acht oder in neun Jahren der Weg zum Abitur führen soll. „Es ist falsch, jedem einzelnen Gymnasium diese Entscheidung zu überlassen. Hier muss es landesweit verbindliche und einheitliche Abmachungen und Standards geben“, betonte Kaiser.
Dieses System sei unfair Schülerinnen und Schülern gegenüber, die dann künftig nicht einmal mehr innerhalb eines Kreises die Schule wechseln könnten. Die so oft in der Bevölkerung geforderte bundesweite Regelung des Bildungssystems würde damit umgekehrt: „Diese Idee ist an Provinzialismus nicht zu überbieten“, so Klaus Kaiser. Seine Forderung dagegen: „G8“, also das Abitur in acht Jahren, solle weiter optimiert werden und damit ein faires System für alle Schülerinnen und Schüler geschaffen werden.
Weiterhin standen auch Personalien auf der Tagesordnung des CDU-Kreisvorstandes. In der nächsten Woche werden alle Mitglieder der CDU angeschrieben. Möglich ist dann die Briefwahl des Landesvorsitzenden oder die Abgabe der Stimme am Tag der CDU. Am „Tag der CDU“, am 31. Oktober, sind alle 160.000 Mitglieder des CDU-Landesverbandes aufgerufen, den neuen Landesvorsitzenden der CDU zu bestimmen. An diesem Tag bieten die Stadt- und Gemeindeverbände zahlreiche Informationsstände und Aktionen an.
Zudem nominierte die Kreis-CDU für den Landesvorstand eigene Kandidaten: Zur Wahl stellen sich während des Landesparteitages am 6. November der Europaabgeordnete Dr. Peter Liese und die Landtagsabgeordnete Monika Brunert-Jetter. Unterstützen wollen die Delegierten aus dem Hochsauerlandkreis auch Kristin Peitz, die von der Jungen Union für den Landesvorstand der CDU nominiert worden ist. Alle drei sind auch bisher schon Mitglieder des Landesvorstandes.


