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Bernd Nückel bleibt Kreisvorsitzender der CDA im HSK

CDU-Sozialausschüsse wollen Ausbau der Telemedizin im HSK voranbringen

Hochsauerlandkreis. Bernd Nückel bleibt für weitere 2 Jahre Kreisvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Hochsauerlandkreis. Die Kreistagung wählte den Bad Fredeburger am vergangenen Donnerstag einstimmig erneut in dieses Amt. Nückel führt den CDA-Kreisverband bereits seit 1998, er tritt nun seine 9. Amtszeit an.
Neue stellvertretende Kreisvorsitzende wurde Kerstin Richter aus Heringhausen. Schriftführer Hubert Speckenheuer (Meschede) und die Beisitzer Hubert Kleff (Wulmeringhausen), Klaus Lehnen (Bad Fredeburg), Michael Mingeleers (Siedlinghausen), Friedrich Nies (Herdingen) und Jürgen Steinberg (Arnsberg) wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.


Einer der ersten Gratulanten war der neue CDU-Kreisvorsitzende Matthias Kerkhoff, der die Gelegenheit ergriff, den anwesenden Mitgliedern seine Vorstellungen über die künftige Arbeit der CDU im Hochsauerlandkreis darzulegen. Er machte deutlich, dass die Vereinigungen in der CDU eine große Bedeutung für ihn haben.

Schwerpunktthema der Kreistagung, die im Hotel Luckai in Freienohl stattfand, war die Telemedizin. Dabei handelt es sich um medizinische Dienstleistungen, die durch moderne Informations- und Kommunikationsmittel auch über große Entfernungen erbracht werden können. Reimund Siebers, Leiter der Abteilung Unternehmens- und Projektentwicklung am Krankenhaus Brilon und Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed) machte anhand verschiedener Beispiele deutlich, welche Möglichkeiten die Telemedizin bereits heute bietet und welchen Beitrag sie zu einer Sicherung und Qualitätssteigerung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum leisten kann. Eine Vernetzung mit Spezialkliniken, Ärzten verschiedener Fachrichtungen und dem Hausarzt kann dazu beitragen, dass die Menschen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben und in den vorhandenen Kliniken wohnortnah versorgt werden können. Eine zeitintensive Überführung von z.B. Schlaganfallpatienten in entsprechende Zentren könnte vermieden, wertvolle Zeit für die Erstversorgung gewonnen werden.

CDA-Kreisvorsitzender Bernd Nückel betonte, dass sich die CDA dafür einsetzen werde, das Thema Telemedizin im HSK weiter voranzubringen. Man werde sich im CDU-Kreisvorstand für eine Fachtagung der Partei zu diesem Thema einsetzen, bei der mit Vertretern aller beteiligten Gruppen die Grundlagen und Voraussetzungen für eine Ausweitung der Telemedizin im Hochsauerlandkreis erörtert werden sollen. Letztlich könnte dann möglicherweise der Hochsauerlandkreis die Federführung übernehmen, um das „Projekt Telemedizin“ als regionale Initiative zu einer qualitativ hochwertigen, wirtschaftlichen und wohnortnahen medizinischen Versorgung im Hochsauerlandkreis zu koordinieren und voranzutreiben.

Die Kreistagung verabschiedete ferner einen Antrag an die CDA-Landestagung. Darin wird die CDU-Landtagsfraktion aufgefordert, sich für eine deutliche Erhöhung der vom Schulträger zu leistenden Schülerfahrkosten einzusetzen. Die bisher geltenden Höchstbeträge gelten unverändert seit 1982, so dass die seitdem eingetretenen Preissteigerungen bei den Schülertickets zu z.T. erheblichen finanziellen Belastungen für die Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern geführt haben. Hier bedarf es nach Auffassung der CDA einer Korrektur zur Entlastung der Familien, insbesondere im ländlichen Raum.

© CDU Kreisverband Hochsauerland 2017